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KIRCHEN
Eine weitere bedeutende Pfarrkirche ist die S.Lorenzo Kirche in Vigo Lomaso. Es handelt sich um die älteste Kirche der Judikarien, die zum ersten Mal 1205 erwähnt wurde, obwohl andere Zeugnisse und archäologische Funde auf einen früheren Ursprung schließen lassen.
Die Kirche mit ihrem kostbaren Portal aus dem 13. Jahrhundert ist das Hauptelement der umfangreicheren Pfarrei Lomaso, die das Baptisterium, das Pfarrhaus und den Friedhof umfasst.
papaveriDie dritte Pfarre der Judikarien, Banale, hatte ihren Sitz in Tavodo, ein Dorf, das bis vor einigen Jahrzehnten noch die charakteristischen Strohdächer bewahrte. Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist eines der bedeutendsten Gotteshäuser des gesamten Trentino; sie bewahrt Reste urchristlicher und mittelalterlicher Strukturen.
Bedeutend ist die1834 von Damiano Damiani gebaute und letztes Jahr instandgesetzte Orgel.
Zu erwähnen ist auch noch die S.Giorgio Kirche in Dorsino, sowie die kleinen Kirchen, welche die Ortsteile von S.Lorenzo in Banale charakterisieren (im Sommer jeden Freitag Besichtigungen mit Führung), und bedeutende Fresken der Baschenis aufweisen, den Wandermalern, die zwei Jahrhunderte lang in den westlichen Tälern des Trentino wirkten.
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Steigt man von Terme di Comano zu der Hochebene Bleggio auf, stößt man auf kostbare Zeugnisse der örtlichen Frömmigkeit wie die von grünen Feldern umgebenen kleine S.Felice Kirche in Bondo, die im späten 15. Jahrhundert von dem Maler Cristoforo Baschenis de Averara vollständig mit Fresken verziert wurde.
chiesaWenige Kilometer weiter erreicht man Santa Croce, Sitz der alten Pfarrei Pieve del Bleggio, wo in einem prächtigen Rahmen im Barockstil das als wundertätig betrachtete Kreuz aufbewahrt wird. Laut Überlieferung hat es ein Hirte aus zwei Lärchenstämmen als Zeichen seiner Dankbarkeit für empfangene Gnade hergestellt.
Bis vor wenigen Jahren wurde das Kreuz in einer Prozession auf den Monte S.Martino getragen, um gegen Naturkatastrophen, Hungersnöte und Krieg göttliche Hilfe zu erbitten.
Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und weist ein Kirchenschiff mit vier Seiten- und zwei Hauptkapellen auf, die angebaut wurden, um das wundertätige Kreuz und die Rosenkranzbruderschaft aufzunehmen
Von dem Presbyterium steigt man hinab zu einer unterirdischen Krypta und von dort zu der alten romanischen, auch Cappella di S.Agata genannten Krypta, die 1153 zum ersten Mal erwähnt wurde.
Beim Betreten wird mgesuan von einem Saal mit niedrigen, von Steinsäulchen, Pfeiler aus rotem Kalkstein, getragenen Gewölben und einem Holzaltar aus dem 17. Jahrhundert im Barockstil empfangen.
Der Altar weist ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert auf.
Der Boden besteht aus Schieferplatten, die auch der Rest eines schon vor der Krypta bestehenden Gebäudes sein können. Auf dem Gewölbe, das von zylindrischen Säulen aus schwarzem Marmor getragen wird, während ebensoviele Halbsäulen die Kapitelle aus rotem Marmor stützen, sind zahlreiche Bilder von betenden Heiligen und gekrönten Engeln gemalt, die Erdkugeln und Kreuze tragen.
Bei den Gemälden handelt es sich um typische romanische Malerei, die vor 1303, dieses Datum ist neben einem Bild zu sehen, entstanden sein müßte (die Kirchen S.Felice und S.Croce können nach vorheriger Anmeldung im Fremdenverkehrsamt jeden Dienstag mit Führung besichtigt werden).
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