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DIE DOLOMITEN
EIN WENIG GESCHICHTE
Die Erkundung der Brentagruppe begann 1864 mit dem englischen Bergsteiger John Ball, der erfolgreich die Bocca di Brenta überwand. Darauf folgte die Expedition des Trentiner Alpinisten Giuseppe Loss, der den höchsten Gipfel, die Cima Tosa eroberte; und im Jahr 1872 erreichte die von Tuckett geführte Expedition die Cima Brenta.
logomontiHeutzutage bietet die Brentagruppe zahllose Strecken, Wanderungen und Klettertouren jeden Schwierigkeitsgrades mit gemütlichen Schutz- und Almhütten.

WO


Die Brentadolomitengruppe erstreckt sich über etwa 40 km im Westen des Trentino. Der höchste Gipfel der Gruppe ist die Cima Tosa, 3173 m. Die Gruppe umschließt zahlreiche Täler und unzählige Talmulden, von denen viele noch wild sind: Valesinella, Val Meledrio, Val Agola, Val Manèz, Val Algone, Val Ambiez, Val delle Seghe, Val del Vento, Val di Tovel, Val di Genova und zahlreiche andere.
Die in der Gruppe vorherrschenden Formen sind Felsband (stufenförmig) und Zinne (prismaförmig), die mit der Stratifikation der Felsen zu den verschiedenen Tageszeiten die Farben verändern und ein zauberhaftes Landschaftsbild schaffen.
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TOUREN
Besondere Erwähnung gebührt den Klettersteigen, die aussichtsreich in luftigen Höhen verlaufen und den Nordteil der Gruppe mit dem südlichen Teil verbinden.
Auch Kletteranfänger haben die Möglichkeit, wenn sie von Bergführern oder Kletterexperten begleitet und mit Seilen gesichert werden, unvergessliche Touren in einer sich fortlaufend und unerwartet wandelnden Landschaft zu unternehmen. dolomitiDie ausgezeichnete Instandhaltung der Wege ermöglicht es, die Schutzhütten des Gebietes zu verbinden und den Bergwanderern und Bergsteigern die Gelegenheit zu alternativen Strecken mit Querungen und Besteigungen je nach Fähigkeiten zu geben.Einer der wichtigsten Zugangswege zu der Brentagruppe von der Südostseite ist das Val Ambiez, ein tiefer fluvialer Einschnitt, der sich dem Besucher zunächst eng und zwischen Felswänden eingeengt präsentiert. Nach der Klamm öffnet sich das Tal plötzlich und der Blick schweift über die Weiden der Malga Prato bis zur Cacciatore Hütte (1821 m), von wo man das großartige Panorama der Dolomitengipfel in ihrer ganzen Pracht bewundern kann. Setzt man den Weg im oberen Tal fort, erreicht man die Agostini Hütte (2410 m), Ausgangspunkt und Ziel einiger der reizvollsten Querungen und Besteigungen in der Brentagruppe: Cima Tosa, Cima Prato Fiorito, Cima d’Ambiez, Tosa und Pedrotti Hütte über den Klettersteig Brentari oder die XII Apostoli Hütte über den Klettersteig Castiglioni, die Brentei Hütte über die Bocca d’Ambiez und die Vedretta dei Camosci.
Die Mündung des Tals ist bei S.Lorenzo in Banale, in der Ortschaft Baesa. Während des Sommers, von Juli bis September, gibt es einen von dem Verband des Adamello-Brenta Naturparks organisierten Transportservice mit Geländewagen bis zur Cacciatore Hütte. Außerdem werden Wochentouren mit Bergführern durchgeführt.stambecco
Ein weiteres Zugangstal von Süden ist das Val Algone; dieser Abschnitt ist ziemlich eng und unwegsam, dann kommt man in einen Tannen- und Buchenwald und noch ein Stück weiter öffnet sich der Horizont und die Landschaft wird abwechslungsreicher; von dichten Wäldern umgebene Bergwiesen mit den charakteristischen Hütten und Sennereien über denen sich die Gipfel der Brentagruppe erheben.
Durch das Tal führt eine Forststraße (die 8 km bis zur Brenta Hütte frei befahrbar ist), auf der man nach 15 km zur Malga Movlina (1800 m) gelangt. Was die Natur betrifft bietet das Val d’Algone einen außergewöhnlichen Reichtum an Baum-, Strauch- und Grasarten; Die Fauna ist mannigfaltig und man kann unberührte weite Räume genießen. In der Mitte des Tals, in der Nähe der Ghedina Hütte, sind noch die Ruinen einer alten Glashütte des 18. Jahrhunderts sehen, ein interessantes Beispiel industrieller Archäologie.
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