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DER ADAMELLO -BRETA-NATURPARK
FLORA

Der Park ist das größte Naturschutzgebiet des Trentino. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 618 km_ und umfasst in geomorphologischer Hinsicht äußerst unterschiedliche Gebiete: die Brenta-Dolomitengruppe und das Granitmassiv Adamello-Presanella mit seinen zahlreichen Gletschern.

Man findet die für den mittleren-südlichen Alpenbogen typische Flora, herrliche Wälder mit Laubbäumen (Ahorn, Kornelle, Buche) und Nadelbäumen (Fichte, Lärche, Silbertanne), welche die Berghänge bis auf 1900 m bedecken.

Weiter oben herrschen Gebirgsgrasflächen und auf Felsen wachsende Pflanzen vor, die bis über 2000 m vordringen, Latsche, Rhododendron, Bergazalee, Gamander und Alpenweide sind Beispiele bewundernswerter Anpassung an die besonderen Umweltbedingungen und das rauhe Klima der Höhenlagen.

Die außerordentliche Vielzahl an Blumen- und Pflanzenarten ist nur mit wenigen anderen Gebieten des Alpenbogens vergleichbar, denn hier liegen zwei ganz unterschiedliche Umweltbedingungen vor, die dolomitische und die granitische.
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FAUNA

Die außerordentliche Unversehrtheit der Parkgebietumwelt zeigt sich in der außergewöhnlich reichen Fauna, die auch seltene und ausschließlich im Alpenbogen bestehende Tierarten umfasst.
Von den zahlreichen Tieren, die den Park bewohnen, gebührt dem Braunbären besondere Beachtung, von dem einige Exemplare in dem Park überleben; derzeit ist auch ein Projekt zur Wiederbelebung dieses Tieres in Gang.
animalettoSelbstverständlich ist es schwierig, den Bären zu Gesicht zu bekommen, dagegen stößt man oft auf andere Tiere des Parks, zum Beispiel auf die großen Herbivoren: Gemse, Hirsch und Reh, welche das Hoch- bzw. Mittelgebirge kennzeichnen.
Von den Nagetieren findet man das Eichhörnchen, das in den Laubwäldern heimisch ist, und das Murmeltier, das seine Höhle zwischen den Steinen am Rande der Strauchvegetationsgrenze und den Bergwiesen aushebt.Die Raubtiere sind mit Fuchs, Dachs, Hermelin, Mauswiesel, Marder und Steinmarder vertreten. Reich ist auch die Vogelwelt; das Haselhuhn mit seinem unverwechselbaren braun-grauen Gefieder, der Auerhahn, dessen Rituale während der Balz wirklich eindrucksvoll sind, il gallo forcello, das zwischen den Felsen über 2000 m lebende Schneehuhn und das Steinhuhn, ein für die Grasweiden typisches Tier. Außerdem gibt es Raubvögel wie den Steinadler und den Bartgeier, auch Lämmergeier genannt, der dank eines internationalen WWF-Projektes wieder in den Alpen angesiedelt worden ist und hin und wieder die Brentadolomiten besucht.
Weitere im Park nistende Tagraubvögel sind Mäusebussard, Sperber, Hühnerhabicht, Falke und Turmfalke; unter den Nachtraubvögeln sind dagegen Waldkauz, Uhu, Rauhfußkauz und Sperlingskauz verbreitet. Die Bäche und die zahlreichen Seen des Parks sind unter anderem von dem geschätzten Saibling und der Forelle bevölkert, die eine wesentliche Rolle bei der Erhaltung des Nahrungskreislaufes vieler kleiner Wirbeltiere, wirbelloser Tiere, Reptilien und Amphibien spielen.
Der Park ist somit eine Umweltoase, in die man eintauchen kann, um in Harmonie mit der Natur zu leben. Die beste Art den Park zu genießen ist ein Ausflug zu Fuß, auf dem Pferd oder mit dem Mountainbike durch die Täler Algone und Ambiez, die von Süden bzw. von Norden vordringen und für die Personen, die in Terme di Comano oder in den “Natur-Dörfern” Urlaub machen, die Hauptzugangswege zum Park sind.
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